Indianische Männernamen
Indianische Männernamen liegen voll im Trend – zumindest in leicht abgeänderter Form. Warum dies so ist, liegt wahrscheinlich daran, dass derzeit ein regelrechter Hype um sämtliche Outdoor- und Survivalaktivitäten gemacht wird. Dies hängt vermutlich auch mit der Auseinandersetzung mit den Naturgewalten, unserer Gesundheit und unseres Lebens zusammen, was als positives Zeichen gedeutet werden darf.
Es gibt eine Vielzahl an Indianerstämmen und somit auch viele verschiedene Namen und Bedeutungen. Einige Namen sind Ihnen vielleicht bereits bekannt, andere gewinnen ihren Reiz aus dem neuen, unbekannten und exotischen. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Bedeutung des jeweiligen Namens. Die Anrede „Akecheta“ zum Beispiel entspringt dem Stamm der Sioux und steht für einen Kämpfer – eine ehrgeizige Person, einen fleißigen, entschlossenen Menschen mit viel Willenskraft und Disziplin, vielleicht auch für einen Krieger. Eine eigene Interpretation ist Ihnen hier immer möglich, so wie es auch schon zur Zeit der Indianer verschiedene Auffassungen gab.
Indianische Männernamen entsprangen immer einem erhabenen, stolzen Ursprung. Auch wenn manch ein Name der Indianer in seiner Bedeutung für uns heute tatsächlich nicht so respektvoll und würdigend klingt. Während der im Stamm der Hopi gebräuchliche Name Machakw „wörtlich“ für eine „hornige Kröte“ steht, so wurde bei den Cheyenne Indianern auch der Name Viho vergeben, was Chef bzw. Anführer bedeutet. In unserer modernen Zeit, wählt man den Namen natürlich viel früher und nicht wie zu den früheren Indianerzeiten erst nach Erlangen eines bestimmten Grades. Abgewandelte Namensformen von indianischen Titeln welche heutzutage gebräuchlich sind, sind mitunter Wematin (Algonquin), was einen Bruder, Freund oder Gefährten betitelt, sowie Togquos (ebenfalls Algonquin), was einen Zwilling oder ein auf gleicher Stufe stehendes Familienmitglied bezeichnet.
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