Trauergedichte

Um an einen Verstorbenen zu denken, ihm die letzen Worte auf den Weg zu geben, ob als Grabsteininschrift oder als Beileidskarte an Freunde und Verwandte die Abschied nehmen müssen. Trauergedichte sind gefühlvolle Gedichte die von Herzen kommen. Weil man sich, mit dem Verfassen solcher Gedichte, nochmals mit dem Geschehenen beschäftigt, helfen diese einem oft, den Schmerz, der mit dem Tod einhergeht, zu verarbeiten und neue Hoffnung zu schöpfen. Trauergedichte umschreiben die wundervollen Stunden, die wundervolle Zeit, die man mit dem Verstorbenen verbracht hat. Sie sind ihnen gewidmet, sie erzählen ihre Lebensgeschichte. Sie zeigen Mitgefühl gegenüber den Menschen die sie erhalten, sie trösten sie. Damit zeigt man, dass man jemandem beisteht. Ob nun die gängigen Trauergedichte, ausgefallenere Kreationen oder religiöse Gedanken. Je persönlicher desto besser. Es ist nicht wichtig ob man die Rechtschreibung beherrscht oder nicht, ob man von sich selber denkt man würde keine Worte finden oder könne nicht reimen. Oberflächliche Dinge wie die Rechtschreibung und die Kreativität zählen nicht. Es zählt das, was sich hinter den Worten verbirgt. Die Gefühlte dahinter zählen, die Ehrlichkeit, die Sensibilität. Man muss nur den Mut haben seine Empfindungen aufzuschreiben, alles Andere kommt von alleine. Trauergedichte sollten auf die jeweiligen Personen zugeschnitten sein, und nicht vorgefertigte Texte sein, die für die Allgemeinheit sprechen. Natürlich zeugen diese Gedichte ebenfalls von Feinfühligkeit, jedoch bleiben sie unpersönlich.

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